Theatergruppe Heroldsberg

 


 


Zwei Detektive und keiner blickt durch!

 „Schee woars!“

Mit der Komödie von Hans Schimmel präsentierte die Theatergruppe Heroldsberg im Januar mit sechs Vorstellungen eine deftige und leicht frivole Darstellung eines Familienlebens, in dem es  recht turbulent drunter und drüber ging. Drunter auch, weil die Detektivin Magnum (Kerstin Kellner) zusammen mit ihrem Auftraggeber Werner Wäscher (Reiner Böhm) - der seiner Frau einen Liebhaber andichtete - in einer augenscheinlich delikaten Situation unter dem Esstisch lag. Aber unbesorgt...sie brachten nur gemeinsam unter der Tischplatte eine Wanze zum Abhören an!                  

Dies deutete Oma Pfendner (Sybilla Reichert), die zufällig ins Zimmer kam, natürlich falsch und rief ihrerseits den Detektiv Alfons Colombo (Achim Raak) an. Hinterher steckte sie es brühwarm ihrer Tochter Karin Wäscher (Ulrike Böhm), dass ihr Mann fremdgeht.

Schließlich tauchte ein kleiner „Tabletten-Dealer“ namens Jack Lässig (Danny Speckner) auf, der dem Sohn des Hauses Alex Wäscher (Christian Friedrich) ein paar von seinen Dingern verkaufen wollte. Alex war aber wegen eines Fahrradunfalls noch nicht zu Hause und Jack wolltel einstweilen in dessen Zimmer auf ihn warten. Er verwechselte die Zimmer und ging in das der Schwester, wobei er Babsi (Christina Sauer) kennen lernte, die sich dann ausgerechnet auch noch in den Jack verliebte. Jack hatte vorher im Esszimmer ein paar von seinen „Spezial-Pillen“ verloren, die die Ehefrau Karin fand und wegen ihrer Kopfschmerzen einnnahm. Derweil zog Oma Pfendner in die Nachbarwohnung ein und ließ sich von der überkandidelten Innenarchitektin Brigitte Schlehsinger (Karin Daut) das neue Domizil einrichten. Schlehsinger hatte auch Kopfschmerzen, entdeckte ebenfalls Pillen und schluckte sie. Daraufhin wird die Geschichte turbulent und gerät fast aus den Fugen (Karin tanzte z.B. high auf dem Parkplatz eines nahegelegenen SB-Marktes). Zwei Möbelpacker (Reinhard Scholz und Lara Eickelberg), welche ein Schränkchen für Oma falsch lieferten, machten nur ihren Job und waren die harmlosesten Beteiligten in dem ganzen Wirrwarr.

Zum Schluß klärte es sich auf, dass an der ganzen Sache nichts dran war. Karin Wäscher und Frau Schlesinger resümierten, ob sie nicht vielleicht doch bei Jack Kundinnen werden sollten, weil sie mit den „Kopfwehtabletten“ so saugut draufgewesen waren. VORHANG!  

Die Theatergruppe Heroldsberg, unter der Regie von Peter Basel, sorgte mit Lachsalven und Szenenapplaus beim Publikum für einen äußerst vergnüglichen Abend. Ein dickes Dankeschön an die Darstellerinnen und und Darsteller.

Ebenso an dieser Stelle bei unseren treuen Theaterfreunden, die ihre Verbundenheit mit uns wieder einmal unter Beweis stellten.

Kompliment an Christian Friedrich, Danny Speckner und Lara Eickelberg, die erstmals bei uns auf den Brettern standen. Des Weiteren sei Maskenbildnerin Monika Böcklein und der Souffleuse Mary Brasche für ihre Geduld gedankt.

Danke auch an das Serviceteam, unter der Leitung von Karin Daut, und bei Sybilla Reichert sowie dem BüroBedarfsZentrum Drexler für das Eintrittskartenmanagement. Ebenso auch dem Senioren-zentrum PHÖNIX Haus Gründlach für die Nutzung eines Probenraumes.

Zu guter Letzt möchten wir uns recht herzlich bei allen Freunden und Gönnern für die Unter-stützung bei unseren Theateraufführungen bedanken! Vieles wäre und ist ohne deren Mitwirkung nicht möglich!  

Für die Vorstandschaft      Rainer Nickl      

 

 Nachwuchs gesucht

 "Vielleicht schlummert in Ihnen ein großes Talent ?"

Theatererfahrung zu haben ist keine Voraussetzung, sondern Begeisterung und Interesse an der Bühne, am Spiel, an der Darstellung. Eben einfach Freude am Theaterspiel mitbringen. Dieses kann durchaus  ansteckend sein. Wer einmal angefangen hat bleibt meistens dabei - hat sein Herz daran verloren. Man kann sich „auf den Brettern, die die Welt bedeuten“ aber auch hinter der Bühne (z.B. Technik u. Bühnenbau) verwirklichen. Kommen Sie, um uns zu beschnuppern.

Wir machen kein Casting.  Wer Interesse daran hat mal auf der Bühne zu stehen, kann erst einmal bei Theaterleiter Peter Basel (siehe hier in der Homepage) anfragen. Oder Sie kommen direkt zu einer der nächsten Vorstellungen und sprechen jemand aus dem Ensemble nach dem Vohang an. 

 

 

 

 





 

 


 

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