Theatergruppe Heroldsberg

 

„Für die Familie kann man nichts“

 

Mit der Komödie von Hans Schimmel hatte die Theatergruppe Heroldsberg, unter der Leitung von Peter Basel, dem Publikum im Januar sechs äußerst vergnügliche Abende beschert.  Auch wir hatten viel Spaß und freuten uns über den großartigen Verlauf unserer kurzen Theatersaison. Nun sind schon ein paar Monate vergangen und die TGH rüstet sich langsam wieder für die kommende Spielzeit im Januar 2020. Derzeit sind wir fleissig dabei originelle Bühnenstücke zu suchen bzw. zu lesen, was letztlich ausschlaggebend für die Rollenbesetzungen ist. Übrigens, wir suchen nach wie vor Mitspieler für unser Ensemble. Interessierte Freunde des Laientheaters dürfen sich gerne unverbindlich bei uns melden (www.theatergruppe-heroldsberg.de).

Zunächst aber wollten wir wieder anderen eine Freude machen. Wie es bei der Theatergruppe guter Brauch ist, spendeten wir Anfang Mai auch heuer wieder 1.000 Euro. Wir haben uns darauf geeinigt, dem Förderkreis Handball Heroldsberg e.V. (1. Vorstand Margit Solfrank) eine Spende von 350,00 Euro zu überreichen. Des Weiteren erhielt der Fußball Förderverein Heroldsberg e.V. (1. Vors. Heinrich Ferschmann) eine Spende in Höhe von 350,00 Euro. Beide haben sich darüber gefreut, denn einen zusätzlichen Euro kann man schließlich im Rahmen der Jugendarbei immer gut gebrauchen.

 

v.l.: Kerstin Kellner (TGH), Klaus Pürstinger (TGH), Margit Solfrank

(Handball), Peter Basel (TGH) und Heinrich Ferschmann (Fußball).

Aber auch an unsere Mitbürger in der Seniorenresidenz Haus Phönix Gründlach in Heroldsberg haben wir gedacht. Wir überreichten der Leiterin Frau Kerstin Dziubaty für den restlichen Betrag eine Sachspende in Form von Spielen und Büchern zur Erbauung der Seniorinnen und Senioren.  

Wie jedes Jahr wollen wir uns aber noch etwas gönnen, bevor es losgeht. Unser traditioneller Vereinsausflug geht am 13. Juli in unsere Bezirkshauptstadt Ansbach mit Kulturprogramm. Dort mit Stadtführung und einer nachmittäglichen, für Ansbach bekannten, kulinarischen Veranstaltung. Wir  sind einmal gespannt.

Zu guter Letzt sei den vielen Theaterfreunden nochmals ganz herzlich dafür gedankt, dass sie unserem Verein so lange schon die Treue halten.  

Rainer Nickl (SF) für

Die Vorstandschaft 

 

 



 

 

 

 



„Für die Familie kann man nichts!“

Mit der Komödie von Hans Schimmel präsentierte die Theatergruppe Heroldsberg im Januar 2019 eine rabenschwarze, fränkisch deftige, aber dennoch liebenswürdige Darstellung eines Familienlebens, in dem es dann auch recht turbulent zuging. Die Theatergruppe Heroldsberg unter der Leitung von Peter Basel, heuer selbst mit auf der Bühne, sorgte mit Lachsalven und Szenenapplaus beim Publikum für einen äußerst vergnüglichen Abend. 

Zum Inhalt:

Anton Beierle (Peter Basel) hat seine Traumfrau Doris (Ulrike Böhm) gefunden, diese aber seiner Familie noch nicht vorgestellt. Als da wären sein Bruder Willi (Holger Scholz), leidenschaftlicher Computerhacker, Bruder Hubbi (Reiner Böhm) - erfindet ständig Sachen, welche die Welt nicht braucht - und die schludrige Schwester Hermine (Kerstin Kellner). Letztere war einige Zeit in Indien bei einem Guru, hat aber die Philosophie der Reinheit mit Reinlichkeit verwechselt, was sich in der Duftnote der Wohnung niederschlug. Willi kann natürlich allein vom Computer hacken nicht leben und nimmt einen Nebenjob als Leichenwagenfahrer an. Er soll eine „Fracht“ ins Krema nach Polen bringen, aber das Fahrzeug streikt und muss in die Werkstatt. Diese will es aber nicht reparieren, solange der Sarg sich noch im Laderaum befindet, also muss Willi die Fracht mit nach Hause nehmen. Dort sorgt sie als stummer „Freund Albert“, der mal im Wohnzimmer sitzt, dann plötzlich wieder verschwunden ist, für heftige Turbulenzen innerhalb der Familie. Als Nebenschauplatz hält Hermine noch für unbemannte Damen, z.B. ihre Freundin Gundula (Christina Sauer) und die Hausbesitzerin Frau Wollensiek (Sybilla Reichert), Seancen ab, um deren Zukunftsaussichten auszuloten. Aufgrund des Verhaltens von Albert (Alexander Singer) treibt es die Damen bei den Geisterbeschwörungen schier zum Wahnsinn. Schließlich kommt noch Traudel (Karoline Singer) zu Anton zu Besuch, um ihm als Finanzbeamtin bei seiner Steuererklärung zu helfen. Gerd Hollerbichel (Achim Raak) schaut ebenfalls bei seinem Freund Anton vorbei und verguckt sich in sie. Er ist beim Verfassungsschutz, behält Willi im Auge und kann manches ausbügeln, da Willi allerlei Unsinn treibt. Es geht schließlich drunter und drüber. Am Ende bekommt Hubbi die Gundula, Gerd die Traudel und Frau Wollensiek schnappt sich den Willi. Die Leiche Albert, die der geniale Erfinder Hubbi sogar elektrisch-ferngesteuert zum Laufen bringt, entpuppte sich zur Überraschung aller als ausländischer Geheimagent, der per Leichenwagen außer Landes geschafft werden sollte. Er wird plötzlich sehr lebendig und rennt davon, als ihm die Anwesenden an die Wäsche wollen.

Alles in allem eine verrückte Komödie, die man gesehen haben musste...eigentlich unbeschreiblich!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den treuen Theaterfreunden, die ihre Verbundenheit mit uns wieder einmal unter Beweis stellten; insbesondere nach der letztjährigen Spiel-Pause. Dank auch an unsere Maskenbildnerin Monika Böcklein, die Souffleuse Mary Brasche und den Mann am Mischpult, Fred Höcht. Ein Dankeschön auch an das Serviceteam, unter der Leitung von Karin Daut sowie bei Sybilla Reichert und dem BüroBedarfsZentrum Drexler für das Eintrittskartenmanagement, aber auch dem Seniorenzentrum PHÖNIX Haus Gründlach für die Nutzung eines Raumes für Proben.

    

  

Nachwuchs gesucht

 "Vielleicht schlummert in Ihnen ein großes Talent ?"

Theatererfahrung zu haben ist keine Voraussetzung, sondern Begeisterung und Interesse an der Bühne, am Spiel, an der Darstellung. Eben einfach Freude am Theaterspiel mitbringen. Dieses kann durchaus  ansteckend sein. Wer einmal angefangen hat bleibt meistens dabei - hat sein Herz daran verloren. Man kann sich „auf den Brettern, die die Welt bedeuten“ aber auch hinter der Bühne (z.B. Technik u. Bühnenbau) verwirklichen. Kommen Sie, um uns zu beschnuppern.

Wir machen kein Casting.  Wer Interesse daran hat mal auf der Bühne zu stehen, kann erst einmal bei Theaterleiter Peter Basel (siehe hier in der Homepage) anfragen. Oder Sie kommen direkt zu einer der nächsten Vorstellungen und sprechen jemand aus dem Ensemble nach dem Vohang an. 

 

 

 

 





 


 

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